um 30-jährigen Senioren Jubiläum Juli im Jahre 1994 Ihr wißt, heit is´ a bsond´rer Toch, weil vor 30 Johr´n, wenn ich eich soch, gegründ´ worn is´der Dienstagkreis, so hieß er domols wie ich weis. Pfarrer Klever und Frau Vogel führt´n die Regie- und des mit Recht und recht viel Müh. Amol im Monat hot mer g´ladn die Leit, zu Kaffee und Kuch´n und ander´n Zeitvertreib. Kunterbund und gut durchwachs´n, wor´n Programm und Thema, es war was bot´n, drum braucht si´ kaner schema, wenns a bloß a Barachn wor, do wo mer g´sunga ham im Chor, die Luft die wor scho´ manchmol dünn- und schwummrig is´an worn, in der Barack´n drin. Die Heizung die wor an der Deck´n, weh´ es wollt si ´ do mol aner reck´n.- Gnuch hob i ´ ´etz g´marrt über alta Zeit´n, aller O´fang is´ schwer, des läßt si´ net vermeiden. 1965 is´unser Erlöserkerch gebaut, do hot mer dann scho´ehr in die Zukunft g´schaut. Und als dann 68 Prarrer Schott is´ kumma mit seiner Fra, do hot sich manches g´ändert, des is´ doch ganz klar. 1974 10.Gebortstoch vom Seniorenkreis, do hot sich´s bewies´n, wos g´scheng is´ mit Fleiß. G´freit hots uns alla, wies endlich so weit, a Haus statt der Barack´n, des wor an der Zeit. So ändert sich manches, des bleibt halt net aus, etz treff´n sich die Senioren jeda Woch´n im Paul Gerhardt-Haus. Sie mach´n a Ausflüch, do is´scho´ was los, sie singa und tanz´n, sie red´n und bet´n und schaua net bloß. Sie schaua scho´- Dias - und trinken Kaffee - und machen Gymnastik, des is´ a´ recht schee. Viel fleiß´ge Händ, des muß mer scho son´g, ohne denen ging gornix, die muß mer scho´lob´m. Frau Schühlein unser guta Küchenfee is´, sie sorgt für soo vieles und deckt und schmückt die Tisch. Und seit 1988 Pfarrer Wagner und sei Familie ins Pfarrhaus ei´zong sind, do mecht i´ scho´ song, do weht a´ frischer Wind. Er und sei Christa kumma wenig zur Ruh, sin´immer im Streß und ham ständig zu tu´. Im Kreis der Senioren is´jeder willkumma, mer muß gor net alt sei und werd trotzdem aufg´numma. Es is´nu lang net alles g´sacht, drum hob´ich mir zum Schluß gedacht, der Herrgott mecht sein Seg´n uns gem, daß wir miternand nu recht lang lem. In Gottes Händen liegt unsre Zeit, das Heute, das Morgen, die Ewigkeit. |
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