ichtfest bei Süß im Erlenfeld.Hurra, Hurra jetzt ist´s so weit, der Richtbaum erhaben zu uns herunter zeigt. Vergeßt nun mal heute die Tage des Fleiß, dem Hausherrn zur Freude, den Helfern als Preis. Doch weiter geht´s morgen, so muß es wohl sein, bis jetzt gibt ´s noch viel Sorgen, das geht auch vorbei. Ich finde es dufte, so wie ihr hier seid, daß alle gefunden, zu helfen, die Zeit. Der Werner als Bauherr, der ist sich bewußt, was es bedeutet, wenn die Maurer ka Lust. Die Ella spielt Wirtin, bringt´s Bier nimmer her, drum sagt sie zum Gerch, du, die Flaschen ist leer. Ich tu´ jetzt da Aqua in die Flasche hier rein - und wenns der Georg nicht merkt, dann find ich das fein. Der Hermann mit Bleistift und Meter in der Hand, der Gerch ist sei´Lehrbub und rennt durch den Sand. Der Wolfgang als Mister Humpelbein, doch seine Freunde läßt er nicht allein. Der Bernhard die Wasserwaage nimmt, er nickt, doch er sich besinnt, er ist zufrieden, man sieht es ihm an, er ist eben ein gewissenhafter Mann. Der Georg als durstig nicht sehr bekannt, doch er zu seiner Flasche langt, er will genießen den edlen Saft, er ist erstarrt und ohne Kraft, als er das Aqua auf der Zunge spürt, hat er diese Flasche nicht mehr angerührt. Der Balter´s die Schaufel schwingt, ihm manchmal der Schweiß aus den Poren dringt. Ist auch mal die Stimmung etwas gespannt, das gibt sich gleich wieder, das ist doch bekannt. Ein Häuschen zu bauen, das ist mal kein Spiel, das weiß auch ein jeder und kostet auch viel. Hier steht Euer Werk, seht alle es an, doch ist´s noch nicht fertig, das sieht man ihm an. Froh seid ihr wohl alle, daß ihr schon soo weit, es wäre ja herrlich, wenn ihr seid bereit, das Werk zu vollenden, das ist jedem klar, man will ja drin wohnen, das ist ja wohl wahr. Drum seid heut ´ lustig, es ist Euch vergönnt, Ihr sollt alle trinken, so lange Ihr könnt. |
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